Rehabilitation

 

Ein großes Anliegen der Stiftung ist es, nicht nur die Entstehung von Volkskrankheiten durch entsprechende Maßnahmen zu verhindern, sondern auch Programme zu fördern, die bereits Erkrankten und Behinderten helfen die individuelle Lebensqualität zu erhöhen.
Bei der Umsetzung von gesundheitlichen Förderprogrammen für behinderte Menschen geht es vorzugsweise um die Etablierung von Golf als eine mögliche Therapieform. Diese in Deutschland leider noch als elitär angesehene Sportart ist gerade für Behinderte eine der besten Möglichkeiten Selbstwert- und Lebensgefühl zu steigern und die eigene Leistungsfähigkeit kennen zu lernen. Der koordinierte und genaue Bewegungsablauf im Golfsport sowie die psychische Beanspruchung bei gleichzeitiger Entspannung machen Golf zu einer optimalen Therapiemethode. Golf ermöglicht ihnen, spielerisch therapeutische Übungen zu betreiben und so unbemerkt Bewegungsabläufe zu trainieren, die ihnen sonst große Selbstdisziplin abverlangen. Dabei wirken Konzentration auf den Ball sowie die Beanspruchung der Feinmotorik motivierend und anregend. Vor allem der Aspekt der Motivation zur Aktion ohne Zwang und Schmerz ist maßgeblicher Erfolgsfaktor. Zu den konkreten und messbaren physiologischen
Auswirkungen gehören unter anderem:
 

  • die Steigerung der Blutzirkulation
     
  • die erhöhte Aufnahme von Sauerstoff
     
  • Anregung des Herz-Kreislauf-Systems
     
  • Anregung der Gehirnaktivität

  • Mentale Entspannung
     
  • Stärkung und Bewegung der gesamten Körpermuskulatur sowie des gesamten Immunsystems.

Insbesondere bei Rollstuhlfahrern, die den Sport aus einem speziellen Stehrollstuhl ausüben, kann Golf einen großen therapeutischen Nutzen entfalten: Das integrierte aktive Stehtraining (Wechsel aus Sitzposition und Stand) fördert u.a. die Blutzirkulation, schützt vor Druckstellen, dehnt Sehnen und Bänder, regt den Stoffwechsel an, fördert die Mobilität und schafft neue Lebensqualität, durch Begegnungen auf „Augenhöhe“.

 

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